wir sind weiterhin für Sie da

pandemiebedingt, sind die Mitarbeiterinnen unserer Geschäftsstelle ab sofort im Homeoffice. Per Telefon und Mail sind wir dennoch zu den üblichen Zeiten unter der jeweiligen Durchwahl zu erreichen.

Sara Tsudome erreichen Sie zu Presseanfragen und verkehrspolitischen Themen montags bis donnerstags unter: 06131 – 3339128 oder sara.tsudome(a)adfc-rlp.de

Zu allgemeinen Fragen rund um den ADFC erreichen Sie Christina Wassenberg dienstags bis freitags unter: 06131 – 331186 oder info@adfc-rlp

Sollten wir telefonisch nicht erreichbar sein, rufen Sie bitte später erneut an. Wir können den Anrufbeantworter aktuell nicht abhören.

Bleiben Sie gesund.

Demo zur Verkehrswende im Westerwald

Am Samstag, den 10.10.2020 findet eine Demonstration für einen Rad-/Fußweg zwischen Buchfinkenland und Montabaur statt.

Um 11:00Uhr treffen sich alle Interessierten an der alten Schule in Holler. Gemeinsam geht es dann , mit ausreichendem Abstand, Masken, Musik und guter Laune über die abgesicherte Straße nach Montabaur bis zum Rathaus.

Für Radfahrer aus Richtung Montabaur startet 10:30Uhr eine Gruppe vom Konrad-Adenauer-Platz nach Holler.

Fotowettbewerb mit tollen Gewinnen

Passend, um mit dem Rad in den Herbst und die kälter werdende Jahreszeit zu gehen, gibt es den Foto- und Fahrradkulturwettbewerb des Deutschen Fahrradpreises. Das Motto lautet: „Aus Liebe zum Rad“.

Bis zum 10. März 2021 haben Hobby- und Amateurfotografen, Filmer, Musiker, Dichter und andere Künstler die Möglichkeit, am Foto- und Fahrradkulturwettbewerb teilzunehmen. Dieses Jahr sind kreative Beiträge zum Motto „Aus Liebe zum Rad“ gefragt. Machen Sie doch einfach mal mit!

Infos unter www.der-deutsche-fahrradpreis.de

Boehringer Ingelheim als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Was tut Ingelheims größter Arbeitgeber, um seine Fahrrad fahrenden Mitarbeiter zu unterstützen? Einiges – unter anderem wurde ein eigenes Leihrad-System aufgebaut, um auf dem großen Betriebsgelände schnell und bequem von A nach B zu kommen. Aber auch mit dem eigenen Rad ist es erlaubt, sich auf dem Campus fortzubewegen – die Mitarbeiter*innen, die so zur Arbeit kommen, können quasi bis vor die Bürotür radeln. Auch beim Stadtradeln war das Unternehmen erfolgreich mit einem eigenen Team dabei. Und es gibt noch viele Pläne, um Radfahren noch besser zu bewerben und zu unterstützen.
Wir freuen uns, dass Boehringer Ingelheim Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ist! Jetzt wurde die Zentrale in Ingelheim zertifiziert, andere Niederlassungen sollen folgen. Herzlichen Glückwunsch!

Stadtparlamente in Rüdesheim und Bingen streben eine Rad- und Fußgängerbrücke über den Rhein an.

Die Stadtverordnetenversammlungen in Rüdesheim (3.9.) und Bingen (15.9.) wollen die wegweisende Idee von Bürger*innen in Rheinland-Pfalz, zwischen Rüdesheim und Bingen eine Brücke nur für den Fuß- und Radverkehr zu errichten, auf ihre Realisierbarkeit prüfen. In Bingen wurde der entsprechende Antrag sogar mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen. Damit ist das visionäre Projekt mit dem Arbeitstitel „Grüne Welle“ eindeutig wahrscheinlicher geworden. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Rheinland-Pfalz begrüßt die Beschlüsse der Kommunen.

Der Radfahrverband wirbt für die Realisierung der Rad- und Fußverkehrsbrücke, weil – nicht nur in der Gegend von Bingen und Rüdesheim – ein Defizit an guter, attraktiver und sicherer Infrastruktur für aktive Mobilität (also den Rad- und Fußverkehr) besteht. Die ‚Grüne Welle‘ könnte ein Sinnbild der Verkehrswende werden. Dafür, was sich in Zeiten des Klimawandels bei Planung und Bau von Verkehrswegen ändern muss – und auch ändern kann.

Anders als bei den immer wieder diskutierten Projekten für Autobrücken über den Rhein würde es sich bei der „Grünen Welle“ um eine deutlich leichtere Konstruktion handeln. Aktuell wird ein Standort favorisiert, der fußläufig die beiden Bahnhöfe der beiden Städte verbinden und so auch eine perfekte Verknüpfung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zwischen den beiden Verkehrsverbünden darstellen würde. Dabei sind die ökologischen und finanziellen Lasten erheblich geringer als bei einer Brücke für den Autoverkehr.

Der Bedarf für eine Rad- und Fußverkehrsbrücke ist an dieser Stelle zweifellos vorhanden: Auf einer Länge von rund 90 Flusskilometern existiert am Rhein zwischen Mainz und Koblenz keine bauliche Querung des Mittelrheins. Zwar gibt es Fährverbindungen, doch diese stellen bei Niedrigwasser den Betrieb ein – angesichts des bereits feststellbaren Klimawandels wird mit dieser Situation künftig noch häufiger zu rechnen sein.

Nach den Vorstellungen der Ideengeber des gleichnamigen Arbeitskreises soll sich die „Grüne Welle“ harmonisch in das Landschaftsbild einfügen und ihrerseits zur Touristenattraktion werden. Auch ein konkreter Anlass ist im Blick: So könnte die Brücke das architektonische Highlight der für 2029 im Mittelrheintal geplanten Bundesgartenschau werden. Gleichzeitig ergibt sich auch ein Anschluss des neuen Radweges zwischen Rüdesheim und Assmannshausen an die Radwege auf rheinhessischer Seite (Nahe-und Selztalradweg).

Nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlungen in Rüdesheim und Bingen, die Realisierbarkeit dieses Projekts zu prüfen, könnte als erster Schritt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Zudem sind Baulast, Finanzierung und Förderung des Projektes durch Mittel der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der Landkreise zu klären.

Die erste Rad- und Fußverkehrsbrücke über den Rhein wäre die „Grüne Welle“ nicht, denn auch die Städte Straßburg und Kehl werden durch die „Passerelle des Deux Rives“ miteinander verbunden, die mit rund 400 Metern allerdings deutlich kürzer ausfällt als die etwa 1.000 Meter lange geplante Querung zwischen Rüdesheim und Bingen, welche damit die längste Radbrücke Europas wäre. Auch die Dreiländerbrücke, auf der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zwischen der deutschen Stadt Weil am Rhein und dem französischen Huningue unterwegs sein können, weist mit 250 Metern eine geringere Läange auf.

Um weiter öffentlich für Unterstützung der „Grünen Welle“ zwischen Rüdesheim, und Bingen zu werben, haben die Initiatoren auf openpetition.de eine Online-Petition eingestellt.

Kostenlose Fahrsicherheitstrainings für Fahrräder und E-Bikes

Mühelos enorme Steigungen hochradeln und auch nach vielen Kilometern völlig entspannt am Ziel ankommen. Ein Traum den Pedelecs/ E-Bikes wahr machen können.

Doch wer sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad zulegt, unterschätzt dabei oft die Situation. Wie schnell und sicher kann ich bremsen? Kann ich andere gut überholen? Welche Wirkung habe ich durch die gewonnene Geschwindigkeit und das eventuell dadurch gewachsene Selbstvertrauen?

Die Verkehrswacht Mainz bietet hierzu kostenlose Sicherheitstrainings an. Unter folgender Adresse finden Sie die wichtigsten Informationen hierzu: https://verkehrswacht-mainz.de/sicherheitstraining/fahrrad-pedelec.asp

Sollte Mainz zu weit weg sein, fragen Sie doch einmal bei Ihrer Verkehrswacht vor Ort nach.

Radentscheid Koblenz ist gestartet

In Koblenz kamen am 3. September 100 Radfahrende auf dem Zentralplatz zusammen, um den ersten Radentscheid in Rheinland-Pfalz auf den Weg zu bringen. Andreas Geers, der Landesvorsitzende des ADFC Rheinland-Pfalz sprach ein Grußwort und wünschte dem Aktionsbündnis, in dem sich mehrere Umweltverbände zusammen geschlossen haben, viel Erfolg. Bis Ende des Jahres will der Radentscheid Koblenz 4.500 Unterschriften sammeln – das ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Stadtrat mit den Forderungen beschäftigen muss. Die Stadt kann sie entweder annehmen oder ablehnen – im zweiten Fall folgt dann ein Bürgerentscheid, bei dem alle Wahlberechtigten der Stadt an die Urne gebeten werden.

Mehr Informationen und die Forderungen im Details sind hier zu finden: http://radentscheid-koblenz.de/

SattelFest in Speyer

Am 13. September 2020 läd das Sattelfest Familien und Hobbyradler zu einer Radtour in Speyer und Umgebung ein.

Meldet euch einfach online unter https://sattelfest-speyer.de an und macht bei der Tombola mit: Hauptpreis ist ein Fahrrad! Außerdem könnt ihr beim Sattelfest vor Ort das neue Lastenrad von #inSPEYERed austesten.

Anmelden und Weitersagen!

Verkehrswende in Landau

Im August trafen sich auf Vermittlung von Erhardt Vortanz (ADFC Germersheim) der Landesvorsitzende Andreas Geers mit dem Beigeordneten und Verkehrsdezernenten Lukas Hartmann in Landau zur Besichtigung verschiedener Verkehrsinfrastrukturprojekte. Dabei ging es sowohl um bereits für Radfahrende umgesetzte Maßnahmen, als auch um zukünftige Projekte im Rahmen des Mobilitätskonzeptes.
Schnell wurde bei der Rundfahrt sichtbar, dass Landau bereits eine ganze Menge zur Verbesserung für Radfahrende getan hat. An vielen Stellen hat sich die Sicherheit verbessert, es gibt breite Fahrspuren und übersichtliche Kreuzungen zum Abbiegen. Fahrradstraßen ergänzen diesen Komfortzuwachs noch weiter.


Darüber hinaus liegen noch große Investitionen und Instandhaltungen vor den städtischen Planungsämtern. Für jeden Einwohner Landaus will die Stadt künftig 36 € für den Radverkehr im Jahr ausgeben. Im städtischen Haushalt sind jährlich 400 T€ für Radverkehrsmaßnahmen eingestellt. Aus Bundesmitteln sollen 7 Millionen € bis 2024 verwendet werden, weitere 9 Millionen € werden bis 2024 bereitgestellt.
Übereinstimmend stellten Andreas Geers und Erhardt Vortanz fest, dass das künftige Verkehrswendekonzept bereits erkennbar ist und weitreichende Entwicklungen für den Radverkehr bevorstehen. Damit wird auch klar, dass Landau unter den Mittelstädten in Rheinland-Pfalz die Spitzenposition einnimmt.

Sonnenmarkt – Meile der Nachhaltigkeit

Die Stadt Mainz veranstaltet seit einigen Jahren den Sonnenmarkt. Bisher wurden die Vielzahl von Aktionsständen vor dem Theater und rund um das Gutenbergdenkmal aufgebaut.

2020 ist alles etwas anders. Auf einer Meile der Nachhaltigkeit werden vom Bischhofsplatz bis zum Fastnachtsbrunnen die Stände zu finden sein. Wir, vertreten durch den ADFC Mainz-Bingen, sind wir in den Jahren zuvor, mit dabei. Neben einem Infostand bieten wir die Fahrrad-Codierung an, eine Präventionsmaßnahme in Sachen Diebstahlschutz.

Bei Interesse bitten wir Sie, neben dem Fahrrad, folgende Dokumente mitzubringen: Kaufbeleg, Personalausweis und ggf. Schlüssel zum Abmontieren von Akkus oder sonst. Zubehör.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des ADFC Mainz-Bingen (http://www.adfc-mainz.de/cms_select.php?ID=803) oder wenden Sie sich an uns über das dort hinterlegte Kontaktformular.

Für die Maßnahmen gelten die Vorgaben der an diesem Tage gültigen Corona-Verordnung. Bitte daher Maske mitbringen und am Stand tragen. Den genauen Standort werden wir noch bekanntgeben. Die Stadt Mainz ist noch in der Aufstellungsplanung.


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