Jahresbericht 2020

aus den bekannten Gründen wird es in diesem Jahr keine Landesversammlung geben.

Dennoch hat sich der Landesvorstand entschieden einen Bericht zur Verfügung zu stellen.

Jahresbericht 2020

Bericht der Kassenprüfer

Wer darüber hinaus Interesse an einer Onlineveranstaltung hat, kann sich über eine Präsentation des Jahresberichtes am nächsten Samstag (28.November 2020) freuen. Zusätzlich zum Bericht soll ebenfalls die Möglichkeit zum Austausch bestehen. Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben sie eine kurze Nachricht an info(at)adfc-rlp.de damit wir Ihnen die Zugangsdaten zuschicken können.

Frauen im ADFC machen mobil

In einigen Landesverbänden sind schon seit einiger Zeit sogenannte Frauennetzwerke vorhanden. Anfang Februar 2020 gab es in Frankfurt für den ADFC Hessen eine Auftaktveranstaltung.

Dem sind wir hier in Rheinland-Pfalz ebenfalls gefolgt. Ende September 2020 trafen wir uns in einer Webveranstaltung mit Teilnehmerinnen aus ganz Rheinland-Pfalz. In einer Rahmenpräsentation erfolgte zunächst eine kurze Vorstellung der Strukturen des ADFC und die Sachstände in den anderen Verbänden. Erfragt haben wir Themenwünsche. Genannt wurden u. a. Radreparaturkurse nur für Frauen, Tourenleitungen, sichere Fahrradwege für Kinder bauen und ausbauen.

Wir treffen uns wieder: 12. Nov. 2020, Beginn 19.30 Uhr in einem Web-Meeting. Dort wollen wir die Themensammlung besprechen, ausweiten und Wege aufzeigen, um vor Ort mehr Gehör zu erhalten.

Bei Interesse bitte einfach eine Mail schreiben: amelie.doeres‍(‌at‌)‍adfc-mainz.de oder anrufen: 06131 69 31 31 – bitte Nachricht hinterlassen, danke

Südwestforum: Online-Seminare

Das SüdWestForum ist eine Fortbildungsveranstaltung für alle Radinteressierten und Aktiven des ADFC sowie alle, die es vielleicht werden wollen. Sie wird veranstaltet vom ADFC Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Im Zeitraum vom 9.-27. November finden eine Reihe von Online-Seminaren rund um die Themenbereiche „Gewinn durch Vielfalt“, „Raus aus der Fahrradblase!“ und „Der ADFC als Lobbyverband“ statt. Die Teilnahme ist kostenfrei – über Spenden freuen wir uns. Informationen zu den Inhalten und der Anmeldung sind hier zu finden:

https://www.adfc-bw.de/veranstaltungen/suedwestforum-2020/

wir sind weiterhin für Sie da

pandemiebedingt, sind die Mitarbeiterinnen unserer Geschäftsstelle ab sofort im Homeoffice. Per Telefon und Mail sind wir dennoch zu den üblichen Zeiten unter der jeweiligen Durchwahl zu erreichen.

Sara Tsudome erreichen Sie zu Presseanfragen und verkehrspolitischen Themen montags bis donnerstags unter: 06131 – 3339128 oder sara.tsudome(a)adfc-rlp.de

Zu allgemeinen Fragen rund um den ADFC erreichen Sie Christina Wassenberg dienstags bis freitags unter: 06131 – 331186 oder info@adfc-rlp

Sollten wir telefonisch nicht erreichbar sein, rufen Sie bitte später erneut an. Wir können den Anrufbeantworter aktuell nicht abhören.

Bleiben Sie gesund.

Demo zur Verkehrswende im Westerwald

Am Samstag, den 10.10.2020 findet eine Demonstration für einen Rad-/Fußweg zwischen Buchfinkenland und Montabaur statt.

Um 11:00Uhr treffen sich alle Interessierten an der alten Schule in Holler. Gemeinsam geht es dann , mit ausreichendem Abstand, Masken, Musik und guter Laune über die abgesicherte Straße nach Montabaur bis zum Rathaus.

Für Radfahrer aus Richtung Montabaur startet 10:30Uhr eine Gruppe vom Konrad-Adenauer-Platz nach Holler.

Fotowettbewerb mit tollen Gewinnen

Passend, um mit dem Rad in den Herbst und die kälter werdende Jahreszeit zu gehen, gibt es den Foto- und Fahrradkulturwettbewerb des Deutschen Fahrradpreises. Das Motto lautet: „Aus Liebe zum Rad“.

Bis zum 10. März 2021 haben Hobby- und Amateurfotografen, Filmer, Musiker, Dichter und andere Künstler die Möglichkeit, am Foto- und Fahrradkulturwettbewerb teilzunehmen. Dieses Jahr sind kreative Beiträge zum Motto „Aus Liebe zum Rad“ gefragt. Machen Sie doch einfach mal mit!

Infos unter www.der-deutsche-fahrradpreis.de

Boehringer Ingelheim als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Was tut Ingelheims größter Arbeitgeber, um seine Fahrrad fahrenden Mitarbeiter zu unterstützen? Einiges – unter anderem wurde ein eigenes Leihrad-System aufgebaut, um auf dem großen Betriebsgelände schnell und bequem von A nach B zu kommen. Aber auch mit dem eigenen Rad ist es erlaubt, sich auf dem Campus fortzubewegen – die Mitarbeiter*innen, die so zur Arbeit kommen, können quasi bis vor die Bürotür radeln. Auch beim Stadtradeln war das Unternehmen erfolgreich mit einem eigenen Team dabei. Und es gibt noch viele Pläne, um Radfahren noch besser zu bewerben und zu unterstützen.
Wir freuen uns, dass Boehringer Ingelheim Fahrradfreundlicher Arbeitgeber ist! Jetzt wurde die Zentrale in Ingelheim zertifiziert, andere Niederlassungen sollen folgen. Herzlichen Glückwunsch!

Stadtparlamente in Rüdesheim und Bingen streben eine Rad- und Fußgängerbrücke über den Rhein an.

Die Stadtverordnetenversammlungen in Rüdesheim (3.9.) und Bingen (15.9.) wollen die wegweisende Idee von Bürger*innen in Rheinland-Pfalz, zwischen Rüdesheim und Bingen eine Brücke nur für den Fuß- und Radverkehr zu errichten, auf ihre Realisierbarkeit prüfen. In Bingen wurde der entsprechende Antrag sogar mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen. Damit ist das visionäre Projekt mit dem Arbeitstitel „Grüne Welle“ eindeutig wahrscheinlicher geworden. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Rheinland-Pfalz begrüßt die Beschlüsse der Kommunen.

Der Radfahrverband wirbt für die Realisierung der Rad- und Fußverkehrsbrücke, weil – nicht nur in der Gegend von Bingen und Rüdesheim – ein Defizit an guter, attraktiver und sicherer Infrastruktur für aktive Mobilität (also den Rad- und Fußverkehr) besteht. Die ‚Grüne Welle‘ könnte ein Sinnbild der Verkehrswende werden. Dafür, was sich in Zeiten des Klimawandels bei Planung und Bau von Verkehrswegen ändern muss – und auch ändern kann.

Anders als bei den immer wieder diskutierten Projekten für Autobrücken über den Rhein würde es sich bei der „Grünen Welle“ um eine deutlich leichtere Konstruktion handeln. Aktuell wird ein Standort favorisiert, der fußläufig die beiden Bahnhöfe der beiden Städte verbinden und so auch eine perfekte Verknüpfung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zwischen den beiden Verkehrsverbünden darstellen würde. Dabei sind die ökologischen und finanziellen Lasten erheblich geringer als bei einer Brücke für den Autoverkehr.

Der Bedarf für eine Rad- und Fußverkehrsbrücke ist an dieser Stelle zweifellos vorhanden: Auf einer Länge von rund 90 Flusskilometern existiert am Rhein zwischen Mainz und Koblenz keine bauliche Querung des Mittelrheins. Zwar gibt es Fährverbindungen, doch diese stellen bei Niedrigwasser den Betrieb ein – angesichts des bereits feststellbaren Klimawandels wird mit dieser Situation künftig noch häufiger zu rechnen sein.

Nach den Vorstellungen der Ideengeber des gleichnamigen Arbeitskreises soll sich die „Grüne Welle“ harmonisch in das Landschaftsbild einfügen und ihrerseits zur Touristenattraktion werden. Auch ein konkreter Anlass ist im Blick: So könnte die Brücke das architektonische Highlight der für 2029 im Mittelrheintal geplanten Bundesgartenschau werden. Gleichzeitig ergibt sich auch ein Anschluss des neuen Radweges zwischen Rüdesheim und Assmannshausen an die Radwege auf rheinhessischer Seite (Nahe-und Selztalradweg).

Nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlungen in Rüdesheim und Bingen, die Realisierbarkeit dieses Projekts zu prüfen, könnte als erster Schritt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Zudem sind Baulast, Finanzierung und Förderung des Projektes durch Mittel der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der Landkreise zu klären.

Die erste Rad- und Fußverkehrsbrücke über den Rhein wäre die „Grüne Welle“ nicht, denn auch die Städte Straßburg und Kehl werden durch die „Passerelle des Deux Rives“ miteinander verbunden, die mit rund 400 Metern allerdings deutlich kürzer ausfällt als die etwa 1.000 Meter lange geplante Querung zwischen Rüdesheim und Bingen, welche damit die längste Radbrücke Europas wäre. Auch die Dreiländerbrücke, auf der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zwischen der deutschen Stadt Weil am Rhein und dem französischen Huningue unterwegs sein können, weist mit 250 Metern eine geringere Läange auf.

Um weiter öffentlich für Unterstützung der „Grünen Welle“ zwischen Rüdesheim, und Bingen zu werben, haben die Initiatoren auf openpetition.de eine Online-Petition eingestellt.

Kostenlose Fahrsicherheitstrainings für Fahrräder und E-Bikes

Mühelos enorme Steigungen hochradeln und auch nach vielen Kilometern völlig entspannt am Ziel ankommen. Ein Traum den Pedelecs/ E-Bikes wahr machen können.

Doch wer sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad zulegt, unterschätzt dabei oft die Situation. Wie schnell und sicher kann ich bremsen? Kann ich andere gut überholen? Welche Wirkung habe ich durch die gewonnene Geschwindigkeit und das eventuell dadurch gewachsene Selbstvertrauen?

Die Verkehrswacht Mainz bietet hierzu kostenlose Sicherheitstrainings an. Unter folgender Adresse finden Sie die wichtigsten Informationen hierzu: https://verkehrswacht-mainz.de/sicherheitstraining/fahrrad-pedelec.asp

Sollte Mainz zu weit weg sein, fragen Sie doch einmal bei Ihrer Verkehrswacht vor Ort nach.

Radentscheid Koblenz ist gestartet

In Koblenz kamen am 3. September 100 Radfahrende auf dem Zentralplatz zusammen, um den ersten Radentscheid in Rheinland-Pfalz auf den Weg zu bringen. Andreas Geers, der Landesvorsitzende des ADFC Rheinland-Pfalz sprach ein Grußwort und wünschte dem Aktionsbündnis, in dem sich mehrere Umweltverbände zusammen geschlossen haben, viel Erfolg. Bis Ende des Jahres will der Radentscheid Koblenz 4.500 Unterschriften sammeln – das ist die Voraussetzung dafür, dass sich der Stadtrat mit den Forderungen beschäftigen muss. Die Stadt kann sie entweder annehmen oder ablehnen – im zweiten Fall folgt dann ein Bürgerentscheid, bei dem alle Wahlberechtigten der Stadt an die Urne gebeten werden.

Mehr Informationen und die Forderungen im Details sind hier zu finden: http://radentscheid-koblenz.de/


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